Warum ist Mitmachen so wichtig?
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Erinnern Sie sich an die Satire von Gullivers Reise ins Liliputanerland: Er ist dort ein gewaltiger Riese. Im Schlaf wird er von vielen tausend kleinen Wesen, den Liliputanern mit unzähligen Fäden gefesselt, sodass er sich nicht mehr regen kann. Alle Großkonzerne, alle Gasversorger, ob Stadtwerke, E.on, EnBW, SÜWAG usw., auch die Heilbronner Gasversorgung GmbH, haben eine unübersehbare Zahl von Kunden. Sie sind die Riesen im Liliputanerland. Sie sind umso ohnmächtiger, je mehr Liliputaner, also Gasverbraucher mitmachen und die Riesen fesseln. Und sie müssen alle Kunden gleich behandeln. Sie sind also mit ihren Geschäften unbeweglich und können nur vorwärts oder rückwärts gehen. Kompromisse sind ihnen fremd und nicht möglich. Das ist zugleich ihre größte Schwäche. So wie Gulliver wird es den Konzernriesen gehen, wenn die Protestbewegung immer größer wird! Sie ist jetzt schon so groß, dass die Konzerne seit Beginn der Protestbewegung unbeweglich verharren und seit einen halben Jahr keine neuen Ideen mehr in Ihrer Strategie entwickeln. Ihnen sind die Argumente ausgegangen! Unbeweglich! Seit Beginn ist in ganz Deutschland noch kein Gaskunde verklagt worden, obwohl insgesamt Millionen Euro verweigert werden. Das Risiko von Niederlagen ist für die Konzerne viel zu hoch und es wird immer höher, je größer die Zahl der Verweigerer wird. Mehr noch: Jetzt ist erstmals ein Gasversorger auf meine Klage hin verurteilt worden! Die Gaspreiserhöhung zum 1.Oktober 2004 war unwirksam und muss nicht bezahlt werden. Und was sagt die Heilbronner Gasversorgung zu dieser schweren, demütigenden Niederlage? Nichts sagt sie im Fernsehen. Weiter unbeweglich ist sie und gut gefesselt! Sie will Berufung einlegen. Das gibt die nächste Niederlage! Deshalb war die Strategie der Konzerne, nicht den ehrlichen Weg über die Gerichte zu gehen, sondern Unehrlichkeiten und Irreführungen an das Publikum zu geben, nicht der richtige Weg! Und erst recht falsch war es, eine Drohkulisse aufzubauen: Die Gashahnsperre und die Drohung damit sollten es bringen. Das ist vorbei! Die Gerichte (Amtsgerichte Heilbronn und Marienberg) haben es verboten, mit Gashahnsperre zu drohen! Jetzt wird es schwierig für die Konzerne: Drohen dürfen sie nicht, klagen können sie kaum. Wie soll es weitergehen? Jetzt hilft wohl nur noch Ehrlichkeit und Anstand. Dann aber müssen die Kalkulationen der Tarife offen hingelegt werden. Darauf warten wir weiter. Soweit sind die Gasversorger aber noch nicht! Sie verstecken die Kalkulationen immer noch gegen die klaren Vorgaben der Gerichte! Vielleicht wird doch noch alles anders, wo die Konzerne einer immer größer werden Anzahl von protestierenden Personen gegenüberstehen, die nun auch noch die Gerichte für sich gewonnen haben. Je größer die Zahl der Protestierer wird, desto größer der Aufwand, wenn die Konzerne sich durchsetzen wollen. Und wenn die Zahl der Protestierer immer größer wird, dann steht der Einsatz schließlich in keinem Verhältnis mehr zu dem erreichbaren Geldvorteil für den Konzern. Deshalb ist Mitmachen so wichtig! Gerade jetzt, wo das Amtsgericht Heilbronn mir recht gegeben hat. Schreiben Sie Ihrem Gasversorger, dass Sie die Tariferhöhung nicht billigen wollen und diese nicht bezahlen werden. Sie gehen kein Risiko ein und haben nur Vorteile. Denn die Gerichte sind für Sie! Wer aktiv mitmachen will, der meldet sich über „Kontakte“! Wer jetzt nicht mitmacht, der hat nur Nachteile: Die Gasversorgung wird die Tariferhöhung über die Einzugsermächtigung kassieren. Und wenn Sie jetzt nicht protestiert haben, wird Ihnen die Gasversorgung später entgegenhalten, sie seien mit der Tariferhöhung einverstanden gewesen Widerrufen Sie gegenüber Ihrem Gasversorger Ihre Einzugsermächtigung und zahlen Sie nur Abschläge von vor der Tariferhöhung, Reste aus Abrechnungen ebenso. Gerade Nachlässigkeit und Vergessen schadet! Die Gasversorgung wird jedenfalls das zu viel Erhaltene nicht zurückzahlen. Auch dann nicht, wenn wie jetzt das Gericht oder andere Behörden entschieden haben, dass die Tariferhöhung unbillig und daher unberechtigt war. Das hat Gasversorgung früher immer so gehandhabt und das wird jetzt nicht anders sein. Sie hat nach dem Urteil des Amtsgerichts schon erklärt, sie werde die Tariferhöhung weiter kassieren und nicht –auch nicht vorläufig stoppen. Wir müssen sie jetzt kollektiv dazu zwingen! Handeln Sie! Warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Schließen Sie sich an! Sie haben nichts zu fürchten! Dafür stehe ich, denn ich habe bewiesen, dass ich mich durchsetze! |